Auf Anregung von Twitteruser @SimonDK5 habe ich mich an die Arbeit gemacht, und mein Depot durchanalysiert.
https://twitter.com/SimonDK5/status/1377875094358331392?s=20

Herausgekommen ist – ich mag Dividenden! Obwohl die größte Position mit $PLUG (nicht im Diagramm enthalten) ein Nicht-Dividendenzahler ist, sind die restlichen Anteile auf ausschüttende Unternehmen verteilt. Im ersten Diagramm habe ich eine Makroübersicht erstellt, da sich die Positionsgrößen erheblich unterscheiden. Die in der Mikroübersicht aufgelisteten Aktien sind zunächst als kleine Watchlist zu verstehen. Der Übersicht halber habe ich getrennt.

Die Makroübersicht

$MAIN, $ABBV und $IRM bilden aktuell so etwas wie das Dividendenfundament. Nahezu das halbe Portfolio besteht aus diesen drei Positionen. Hier besteht aufgrund der Größe der Beteiligung mittelfristig kein prioritärer Ausbauwunsch. Mir ist hier wichtig, Anteile je Unternehmen zu begrenzen, um Klumpen zu verringern. Unwahrscheinlich, dass dies durch Verkäufe erfolgt, der Anteil soll durch Aufstockung der restlichen Positionen wie von Geisterhand sinken. In der letzten Zeit nachgekauft habe ich in diesem Segment  $PEP & $NEE, die ich beide für spannende Dividendentreiber in meinem Depot sehe.

Hier plane ich, weiter zuzukaufen und den Depotanteil jeweils auf bis zu 7% anzuheben. Im Wesentlichen gilt diese Nachkaufstrategie auch für die weiteren Titel im Makrodepot, ich sehe den Rest mit Ausnahme von Bristol Myers Squibb und Air Liquide aber eher unter der 5%-Marke, auch im Hinblick darauf, dass in der Mikroübersicht weitere Nachkauftitel warten, die hier natürlich Relationen verwässern. Und mehr als 100% geht leider nicht. Im ersten Quartal 2021 habe ich mit ca. 5000€ Nettoinvest in das Depot mein Ziel von 10.000€ klar verfehlt. Allerdings habe ich auch nebenbei 3000€ in ein Growth-Depot bei der ING gesteckt. Fazit: ausbaufähig.

Die Mikroübersicht

ist gespickt mit Aktien, die viele in der ersten Übersicht suchen würden. Dieser „Kuchen“ zeigt die „blogsparen small caps“, die aktuell zusammen 16% des Gesamtdepots ausmachen. In der Makroübersicht sind sie als „Sonstiges“ gekennzeichnet. Von diesen 16% wiederum entfallen z.B. 9% (also rund 1,5% bezogen auf das Gesamtdepot) auf Unilever, weitere 5% auf Bank of Nova Scotia oder auch 3% auf VISA. Hier wird denke ich ziemlich klar, dass meine Strategie hier ganz klar auf Wachstum aus sein muss, sowohl was meine Investitionen angeht als auch die zukünftigen Dividenden. Hauptsächlich sind diese kleinen Zahlen durch die regelmäßige Besparung im Aktiensparplan bei TradeRepublic zustande gekommen. Hier bekommen diese Titel am „Sparplan-Dienstag“ regelmäßig alle zwei Wochen Zuwachs, aber eben in homöopathischen Dosen. Ich möchte aber auch betonen, dass die Zugehörigkeit zur „Watchlist“ nicht zwangsläufig bedeuten muss, dass alle Titel langfristig mein Invest bleiben.

Vor allen die Vielzahl an REITs kann mittelfristig reduziert werden. Hier habe ich aber eine vernünftige Mischung aus verschiedenen REIT Sektoren wie Gewerbe, Gesundheit oder Data gefunden. Es ist nicht davon auszugehen, dass diese „Watchlist“ wesentlich größer wird. Lieber fokussiere ich mich auf einige wenige starke Zahler als 100e halbgare Positionen zu bedienen. Nach Tabula Rasa für des Immo-Projekt bin ich aber aktuell noch ein bisschen auf Richtungssuche und kann mit dem Gewimmel leben. Bis spätestens Ende Q3 21 soll aber final ausgesiebt worden sein.

Fokus & Ziele

Die Hochrechnung auf das Jahr 2021 ergibt eine Dividendenerwartung von rund 600€, dabei sind weitere Nachkäufe aber noch nicht eingerechnet. Kurzfristig möchte ich 1000€ p.a. anpeilen, mittelfristig 500€ im Monat und auf 15- bis 20-Jahressicht damit unseren Lebensunterhalt bestreiten.

 

Von JL

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.