Aufgepasst: Was viele Sparer umtreibt und schlaflose Nächte bescheren könnte, ist auf der anderen Seite bereits Realität:

Wer sich Geld für eine Baufinanzierung leiht kann heute schon von negativen Zinskosten profitieren. Wie Finanz-Szene berichtet – und dieses Szenario gibt es eigentlich schon sehr lange – kann der Bauherr oder die Bauherrin davon profitieren, einen aufgenommenen Kredit nicht zu 100% zurück zahlen zu müssen.

Diese Möglichkeit bietet seit geraumer Zeit die staatliche KfW, die Förderdarlehen vergibt, u.a. an Immobilienkäufer oder auch an Existenzgründer. In ihrem Programm 153, energieeffizient Bauen oder Sanieren,  gibt es Tilgungszuschüsse, die auch über eine Laufzeit von 10 Jahren nicht „aufgefressen“ werden. So gibt es für das effizienteste Vorhaben bei einem Darlehen von 100.000 € satte 15.000 € als Zuschuss – bei einem Zins von rd. 0,75% p.a. (dieser variiert je nach Kreditinstitut, über das man finanziert, da diese ggfs. diese Kondition noch quersubventionieren) bleibt immer noch ein ordentlicher „Gewinn“ übrig.

Strenggenommen handelt es sich also nicht um einen Negativzins, de facto zahlt der Darlehensnehmer aber bis zu 10.000 € weniger an die KfW zurück, als er oder sie aufgenommen hat.

 

Es lohnt sich, bei der Baufinanzierung auch Fördermittel mit einzubeziehen!

Von JL

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